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Anschreiben knackig halten

Bei den eingereichten Bewerbungsunterlagen fällt immer wieder auf, dass Bewerber viel zu detailliert sog. "Löcher" im Lebenslauf erklären möchten oder den Grund für Ihren Jobwechsel näher erläutern.

Das kann aus verschiedenen Gründen weniger vorteilhaft und sich sogar nachteilig auswirken.

Das ist zudem überhaupt nicht notwendig.

  1. Es ist total normal neue Herausforderungen zu suchen. Dazu braucht es keinen (außergewöhnlichen) Grund.

  2. Sollte es aufgrund von Schwierigkeiten in der aktuellen Anstellung zu dem Wunsch eines Jobwechsels gekommen sein, ist das auch weniger relevant für den neuen Arbeitgeber.

  3. Mögliche Löcher im Lebenslauf sind normal und werden in der Regel im ersten Gespräch besprochen. Aber da muss man erstmal hinkommen.

Das Anschreiben ist so knackig wie möglich zu halten und sollte dennoch gewisse Fragen beantworten:

a. Warum ist die ausgeschriebene Vakanz von Interesse?

b. Was bietest Du, dass Du der potentiell neue Mitarbeiter bist?

c. und zuletzt nochmal das Interesse verdeutlichen.

Ende.

Der Rest und Details zu Dir kommen mit dem Lebenslauf.


In der Kürze liegt die Würze.


Das Anschreiben ist eine formelle Angelegenheit und sollte natürlich korrekt und nett sein, aber keinen Roman darstellen. Bitte auf das wesentliche konzentrieren. Wer mehr als 3-4 Absätze hat und mehr als eine Seite benötigt, sollte deutlich kürzen.


Ich kann jeden verstehen der bereits vor einem Gespräch alle Register ziehen möchte und möglichst umfangreich informieren und beeindrucken möchte, aber in der Geduld liegt hier die Kraft. Ein Zuviel an Information kann eher abschreckend wirken denn einladen.


Die Unterlagen sollen zeigen, dass Du der/die richtige Kandidat(in) bist. Natürlich dürfen diese auch Persönlichkeit zeigen. Aber wirklich Persönliches wird auch persönlich besprochen und nicht ungefragt im Anschreiben beschrieben.

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