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Lebenslauf anders denken

Du bist dabei Deine Bewerbungsunterlagen zusammenzustellen. Es nervt Dich. Klar. Die meisten finden diesen Abschnitt maximal nervig.

Dabei kommt meistens ein Denkansatz zutage, der eigentlich aussterben sollte. Man sieht seinen Lebenslauf als eine Art Nachschlagewerk. Dabei haben einige einen sehr groben Ansatz und andere sind da sehr korinthisch veranlagt. Das sieht und bemerkt jeder Personaler. Beim groben Ansatz fehlen z.B. die Monate wann ein Job begonnen wurde. Es werden nur die Jahre genannt. Ob in dem Jahr von Januar an oder erst im Dezember begonnen wurde, lässt der Bewerber den Leser nicht wissen. Das ist eindeutig zu wenig an dieser Stelle. Der korinthische Bewerber hingegen erwähnt Dinge bei seinen Aufgaben, die wirklich überflüssig sind. Wenn Du eine Veranstaltung gemanagt hast, dann schließt es mit ein, dass Du auch Termine organisiert hast, Verträge geprüft hast und zum Schluss Rechnungen freigegeben hast. Natürlich kann man dies erwähnen und nennen, aber nicht in allen Details. Auch das schreckt den ein oder anderen Personaler ab - ein Zuviel an Informationen.

Doch wo ist da die goldene Mitte? Fakten sollen stimmen und vollständig sein. Das betrifft Unternehmen, Ort, Position, Beginn und Ende. Bei der Beschreibung der Aufgaben ist wichtig, dass dem Personaler klar wird was Du besonders gut gemacht hast - also besondere Leistungen und Erfolge. Beim üblichen Aufgabenumfang Deiner Position dort ist wichtig, dass Du es grob absteckst, damit man Deine Zuständigkeiten erkennt. Erfolge und besondere Leistungen sind hervorzuheben. das ist die Stelle an der Fingerspitzengefühl gefragt ist.

Hier prüfen sowohl ATS Systeme als auch Personaler selbst Deine Fähigkeiten und inwieweit diese auf die ausgeschriebene Stelle passen. Und das ist auch die Stelle an welcher auch ein Lebenslauf für eine bestimmte Position nochmal geprüft und ggfs. überarbeitet werden sollte.


Natürlich kann man einen Standard-Lebenslauf für sich erstellen. Das sollte man auch. Das Grundgerüst muss stimmen. Aber bevor der Lebenslauf eingereicht wird, sollte auch dieser individualisiert werden, genauso wie das Anschreiben.

Beim Erstellen eines Lebenslaufes weise ich nach Abnahme der finalen Version auf genau diese Stellen hin und gebe Tipps wie sich diese bei Bedarf selbst verändern und anpassen lassen.


Der Lebenslauf ist damit kein statisches Nachschlagewerk, sondern ein dynamisches Gerüst. Ein Rahmen um ein Bild von Dir zu zeichnen.

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